Die Sporen der Schimmelpilze gehören zu den wichtigsten Innenraumallergenen. Sie verbreiten sich im Innenraum und binden sich an Feinstäube, die als Schwebstaub in der Innenraumluft vorhanden sind. So werden sie von den sich dort aufhaltenden Menschen eingeatmet und gelangen über die Atemwege in den menschlichen Organismus. Folgende Beschwerden können auftreten:
Baubiologisch problematisch ist die häufig nicht ohne weiteres mögliche Erkennung eines aktiven oder auch inaktiven Schimmelpilzbefalls. Erste Hinweise für einen verdeckten Schimmelpilzbefall bieten dabei zunächst nur medizinische Diagnosen, sofern nicht ein bekanntes Feuchteschaden-Ereignis vorsorgliche Untersuchungen nahelegt. Bei einem entsprechenden Verdacht sollte eine mikrobielle Haus- oder Arbeitsplatzuntersuchung mit geeigneten Methoden durchgeführt werden. Gegenstand der baubiologischen Begehung ist eine Inspektion der Wohn- oder Arbeitsräume, Feuchtemessungen sowie Probenahmen mit anschließenden Analysen.
Erkenntnisse aus der Medizin über mögliche gesundheitliche Auswirkungen verdeutlichen die Dringlichkeit einer Sanierung von Schimmelpilzbefall.
Eine Reduzierung und Vermeidung des Schimmelpilzrisikos wird durch folgende Faktoren erzielt
speziell im Altbau:
Unsere Sanierungstechnik des Schimmelpilzbefalls gliedert sich in drei Stufen:
Es wird größter Wert darauf gelegt, daß der Befall mit giftfreien Mitteln abgetötet wird, die für die Bewohner nicht über Monate und Jahre hinweg ein neues Gesundheitsrisiko erzeugt.
Wird der dritte Punkt nicht professionell und sorgfältig ausgeführt, so besteht das Risiko, daß die Luftkeimbelastung über Monate und möglicherweise sogar über Jahre hinweg erhöht ist, und dadurch ein neues Gesundheitsrisiko entsteht.